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Warum nur immer schwarz?

Naja, abgesehen davon, dass schwarz meine lieblingsfarbe ist (nicht das normalo schwarz, das schwarz wie in "abwesenheit von farbe") hat es einen grund, dessen ich heute auf arbeit habhaft werden konnte.

Wenn wir gedanken in farben einteilen, bekommen wir (mal alle farben außen vor gelassen) weiße, graue und schwarze gedanken. weiße sind optimistische, fröhliche, leichte udn unbeschwerte gedanken. sowas wie "hach ja, das wetter ist heute aber mal wieder geil". Graue sind alltagsgedanken. zeug das eben dauernd im kopf hängt. "ich müsste zum zahnarzt. meine arbeitskollegin sieht aber klasse aus" etc. Halt zeug, dass nicht keinen sinn hat sondern uns schon in größerem maßstab beeinträchtigt. zum guten wie zum schlechten. Es ist ein bisschen wie das wetter im moment. Regen, grau, düster. ich mags. ich mag regen, wirklich! das hat was zumal an einem sonntag wo ich arbeiten muss. alle welt hockt daheim, an ihrem freien, heiligen sonntag... UND ES REGNET! buja! ich kann wenigstens einen arbeitstag verplempern! muha!

wieauchimmer. dann gibt es da noch schwarze gedanken. gedanken, die ich zu viele habe, gedanken die destruktiv sind, die hinderlich sind. gedanken um selbstkritik, zweifel, pessimismus und alle anderen namen, denen man ihnen gegeben hat.
Dinge wie auch zum beispiel die resignation und das bekümmert sein mit dem gedanken, an weihnachten keinen urlaub zu bekommen und damit das weihnachtsfest NICHT im kreise der familie zu verbringen.

das zieht. das zieht hart. ich stand bislang auf arbeit für wenige dinge vehement ein... aber weihnachten gehörte dazu. aber was nicht geht, kann man nicht erzwingen

Ok, zurück zum punkt: schwarze gedanken.

Wie schon öfter angesprochen, ist das hier mehr ein ort, an dem ich mich "abregen" kann. mir mal "alles von der seele zu schreiben". halt seelenmüllhalde. Das, was ich bei menschen nicht kann, ist mir hier irgendwie besser möglich. manchmal. manchmal auch nicht. Man könnte auch das Tagebuch "mein Tagebuch der schwarzen Gedanken" nennen. Denn das ist, was es ist. der ort, an dem ich einige meinerschwarzen gedanken sammele und verstaue, stets in der hoffnung, sie könnten sich damit regeln. oder zumindest aus meinem kopf herauskommen, sich da besser ordnen oder wasauchimmer.

Nun denn, ich werd mich schlafen legen. ich bin müde. müde von dieser welt. *gerade eine depriwelle auf sich zukommen hat* Ich will kuscheln und schlafen. augen zu, ohren zu undnichts hören/sehen. einfach abschalten.

nebenbei: hört mehr tracy chapman.
5.11.06 15:41
 
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