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mindless self indulgence

keine ahnung, was der titel heisst, aber es lingt kewl.

keine ahnung, warum ich hier sitze, zu trauriger musik lauschend (counting crows - colorblind) und traurig bis über beide ohren.

keine ahnung was mit mir los ist.

ich, der ich meist irgendwie doch stark sein kann, der irgendwie doch durchhält, der irgendwie doch die worte findet sitze hier, schwach, gebrochen und stumm.

keine worte, keine taten, keine gedanken zuende gebracht. mein kopf ist ein einziger haufen mist, dessen auswüchse nicht viel mehr als destruktive fäuste sind, die alles um mich herum zertrümmern.

die Tür ist wieder offen. die tür zu meinem inneren. die tür in meine Finsternis. Die tür mit den sieben siegeln.

die Tür zu mir ist offen.

und ich zerbreche dran.

wirklich schokierend ist es, wenn man zu unfähig ist, das einzig wichtige im leben zu retten. sich auch nur ein kleines bissl, kontinuirlich, zu öffnen für DIE eine person, die es verdient hütte.

alles was ich schaffe ist ein verkrüppelter Post in meinem verkrüppelten, selbstmitleidigem Tagebuch, genauso wie es all die kleinen kinder neben mir auch tun.

asp - und wir tanzten

ich habe eine cd ausgegraben, die noch damals aus der zeit stammt, als ich unglaublich verlieb in lisa verliebt war. eins muss man der dame lassen. sie weiss, deprimucke auszusuchen.

will mich verstecken, will abtauchen und nicht mehr dasein. aber es geht nicht, ich kann es nicht. denn der einzige ort, den ich hätte zum abtauchen ist mein inneres. und dort ist die tür sperrangelweit offen. die tür zu mir. die tür in mein inneres. die tür meines wahnsinns.

diary of dreams - tears of laughter

ich bin eine kugel, nach innen verschlossen und nach aussen nichts als stacheln, klauen und abwehr. bedauerlicherweise hindert das nicht, dass ich von innen heraus verfaule. Ich konsumiere mich selbst, weiterhin meine starre position einhaltend und sinnfrei verteidigend. Wie immer. Wie immer. WIE IMMERIMMERIMMERiMMER!

ich hasse mich. ch hasse menie komplette unfähigkeit, die in meiner seele anfängt und meinen aktionen aufhört. mein kopf ist meine Waffe? schon. aber in erster linie gegen mich. ich bin talentiert? schon. aber nur darin, mich selbst zu zerstären.

ich kann irgendwas? schon. aber nichts gut.

seit tagen esse ich kaum etwas, mich selbst dafür hassend und ausschimpend, da ich weiss, das es nur dumme autoaggression ist, die mich dazu bringt, mir selbst weh zu tun und mir zu schaden- meinem Hass ein ventil zu geben.

ich muss... ich KANN so nicht weitermachen. ich MUSS mich ändern. nicht gleich, nicht morgen, nicht danch, JETZT.

also leben, fang mich auf, denn ich schmeisse mich in deine arme.
19.6.06 21:13
 
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